Der AirTrain JFK ist eine automatisch betriebene, fahrerlose Schnellbahn, welche vor der Übernahme durch Alstom von Bombardier Transportation gebaut wurde. Die Eröffnung des rund 1,9 Milliarden Euro teuren AirTrain JFK erfolge im Dezember 2003. Das Streckennetz hat eine Länge von 13 Kilometern und umfasst neun Haltestellen.
Das System verbindet dabei alle Passagierterminals mit den Parkplätzen, dem Abholbereich des Hotel-Shuttles, dem Mietwagenzentrum und dem öffentlichen Nahverkehrsnetz von New York City an den Stationen Jamaica und Howard Beach. Dort haben die Fahrgäste Anschluss an die U-Bahn, die "Long Island Rail Road"-Eisenbahn und an den öffentlichen Busverkehr. Der AirTrain JFK trägt so zur Reduzierung des Autoverkehrs rund um den Flughafen bei.
Im Rahmen der nun verlängerten Vereinbarung ist Alstom dafür verantwortlich, dass der AirTrain rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche verkehrt. Das Unternehmen übernimmt dabei nach eigenen Angaben die Wartung der Fahrzeugflotte, der Stationstüren, der Schienenwege, der Stromverteilungssysteme, der Waschanlage und des Signalsystems. Die Flotte besteht aus 32 automatisierten Stadtbahnzügen, die je nach Fahrgastnachfrage zwischen einem und vier Wagen lang sind.
Im vergangenen Jahr nutzten fast 25 Millionen Passagiere den AirTrain JFK, wobei durchschnittlich 68.000 Reisende und Flughafenmitarbeiter täglich den Zug nutzen. Um das hohe Passagieraufkommen zu bewältigen, ist das System rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr in Betrieb. Die durchschnittliche Verfügbarkeit im vergangenen Jahr lag bei von 98,6 Prozent, so Alstom.
© schiene.de mit Alstom | Abb.: Alstom | 02.04.2025 05:09